Am vergangenen Spieltag starteten die Red Devils mit einem ungewöhnlich großen Kader von 20 Spielern in die neue Saison und trafen im ersten Spiel auf die Vienna Bucks. Starting Pitcher am Opening Day 2026 auf der Wiener Spenadlwiese war „Pitcherlegende“ Rainer Zeller, der es sich nicht nehmen ließ mit Daniel Fuchs den ersten Devil der 2. Generation zu begrüßen.
Die Devils starteten zunächst solide in die Partie und konnten gleich im ersten Inning durch aggressives Baserunning den ersten Punkt erzielen. Doch die Bucks antworteten postwendend und gingen früh in Führung. In den folgenden Innings entwickelte sich ein wildes Offensivspektakel: Während die Devils im dritten Inning mit vier Runs zwischenzeitlich die Führung übernehmen konnten, konterten die Bucks. Vor allem das dritte und vierte Inning der Wiener, geprägt von zahlreichen Hits, Walks und Fehlern in der Defensive der Devils, brachten die Entscheidung. Insgesamt 17 Runs in diesen beiden Innings waren letztlich zu viel, auch wenn die Devils bis zum Schluss weiterkämpften und noch einige Punkte aufs Scoreboard brachten. Positives Highlight am Ende war der erste Hit von Rookie Daniel Fuchs, der den ersten Pitch von Werfer Philipp Wilhelm schön ins Outfield schlug. Letztlich mussten sich die Devils leider klar mit 21:11 geschlagen geben – ein Spiel, das vor allem durch offensive Highlights, aber auch defensive Unsicherheiten geprägt war, und bei dem man den Roten Teufeln den „Winterrost“ noch deutlich anmerkte.
Ergebnis
| Mannschaft | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | R | H | E | Endstand |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bucks | 2 | 2 | 6 | 11 | x | 21 | 14 | 3 | Win |
| Devils | 1 | 0 | 4 | 3 | 3 | 11 | 4 | 11 | Loss |
Im zweiten Spiel des Tages ging es für die Devils gegen die Rohrbach Crazy Geese. Diese hatten in der vergangenen Saison eine „Perfect Season“ auf die Plätze gezaubert, und seit ihrem Abstieg abseits der Playoffs überhaupt noch nie verloren. Dementsprechend niedrig lagen die Sieg-Erwartungen der Waldviertler. Aber wie so oft, gerade in den „drucklosen“ Spielen zeigten die Devils ambitionierte Leistungen.
Mit Greg Gaines bot man am Mound den nächsten Veteranen auf, beflügelt von seinem – wie immer – souveränen Wurfleistungen zeigte sich zunächst auch ein deutlich verbessertes defensiveres Spiel. In den ersten beiden Innings kamen beide Teams zwar immer wieder auf Base, Runs konnten aber keine erzielt werden. Erst im dritten Inning gelang den Geese der Durchbruch: Mit mehreren Extra-Base-Hits starteten sie gleich mit fünf Runs durch. Die Devils fanden offensiv weiterhin nur schwer ins Spiel, ehe im vierten und fünften Inning zumindest einzelne Punkte gelangen. Doch die Geese blieben konstant und bauten ihre Führung weiter aus. Trotz eines kleinen Aufbäumens der Devils reichte es am Ende nicht, den Rückstand aufzuholen. Das Spiel endete mit 10:4 für die Crazy Geese, ein dennoch respektables Ergebnis gegen die Titelfavoriten aus dem Burgenland.
Ergebnis
| Mannschaft | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | R | H | E | Endstand |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geese | 0 | 0 | 5 | 2 | 3 | x | 10 | 10 | 1 | Win |
| Devils | 0 | 0 | 0 | 1 | 3 | 0 | 4 | 3 | 6 | Loss |
Insgesamt ein durchwachsener erster Spieltag, bei dem einiges an Licht, aber auch noch viel Schatten zu finden war. An den an diesem Sonntag aufgezeigten Verbesserungsmöglichkeiten werden die Devils in den nächsten Tagen sicherlich noch feilen, ehe es in 2 Wochen in der Wiener Freudenau die nächsten Spiele gegen die Vienna Metrostars 3, sowie die Tulln Ravens gibt.
Kader:
Matthias Weissenböck, Rene Floh, Sebastian Pollak, Tim Hoffelner, Daniel Fuchs, Rainer Fuchs, Markus Böhm, Christian Pollak-Müllner, Sebastian Mahringer, Andreas Kugler, Thomas Immervoll, Florian Traher, Alexander Hofbauer, Kevin Hofbauer, Alexander Wiesinger, Rainer Zeller, Greg Gaines, Manuel Schrenk, Lukas Schrenk, Paul Schrenk;


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