Sweep zu Pfingsten – DEVILS schlagen ORIGINALS mit 13:9

Das Waldviertel-Derby geht nach 6 Innings an die RED DEVILS

Sweep zu Pfingsten – DEVILS schlagen ORIGINALS mit 13:9

05.Jun 2017 | 2017, Alle

Das Waldviertel-Derby geht nach 6 Innings an die RED DEVILS

Am Pfingstmontag traten die RED DEVILS bei strahlendem Sonnenschein und idealen Wetterbedingungen zu ihrem ersten Heimtermin der Saison 2017 an. Angesetzt waren Spiele gegen die Rohrbach CRAZY GEESE 2, sowie das Waldviertel-Derby gegen die Zwettler ORIGINALS.

Die GEESE 2 mussten leider im Vorfeld aufgrund von Spielermangel absagen, sodass sich das ursprünglich angesetzte Turnier auf das Duell mit den ORIGINALS reduziert wurde. Die Absage der Burgenländer wurde als w.o. gewertet, dies bedeutete für die Roten Teufel Sieg Nr. 3 in der laufenden Saison.

Gegen die Zwettler ORIGINALS rechneten sich die Alt-Weitraer realistischerweise kaum Chancen aus. Zum einen hatten diese im Vorjahr den Grunddurchgang der Landesliga Ost B ungeschlagen absolviert und dominiert, zum anderen datierte der letzte Sieg der DEVILS aus dem Jahr 2013. Auch mussten mit Matthias WEISSENBÖCK und Manuel SCHRENK zwei wichtige Stützen der Mannschaft aufgrund von Verletzungen vorgegeben werden.
Trotzdem ging man guten Mutes in dieses Match, denn zum einen hatte man mit Pitcher Rainer ZELLER noch ein Ass im Talon, zum anderen bestritt Tim HOFFELNER sein 50. Match in Folge (seit Mitte 2012 hatte Tim kein einziges Game verpasst) für die Roten Teufel, was vor Beginn der Partie auch mit einer kleinen Ehrung gewürdigt wurde.

Das Match entwickelte sich von Anfang an zu einer engen Partie. In der Defensive zeigte Starter Rainer ZELLER wie gewohnt eine tadellose Leistung, die ansonsten sehr schlagfreudigen Batter der Gäste konnten sich anfangs kaum in Szene setzen. Auch die Verteidigung agierte – ganz im Gegensatz zum Spiel gegen die TITANS vor zwei Wochen – auf hohem Niveau, Error hielten sich in engen Grenzen, die Groundballs der Zwettler wurden in sicher Outs verwandelt.
Die Offensive der DEVILS konnte gegen den Starting Pitcher der ORIGINALS, Tobias WAGNER, jedoch kaum überzeugen – Hits blieben zu Beginn Mangelware. Dafür wurden Probleme bei der Wurfkontrolle jedoch effizient ausgenutzt und gepaart mit klugem Baserunning gelangen den DEVILS so immer wieder wichtige Punkte.

Die Partie wogte mit Fortdauer des Spiels hin und her, bis Mitte des fünften Inning gelang es keiner Mannschaft, sich mehr als einen Punkt abzusetzen. Spielstand zu diesem Zeitpunkt 7:8 für die Gäste aus Zwettl. Da WAGNER langsam die Kräfte verließen wechselten die ORIGINALS den Pitcher. BEERS Obmann Wolfgang STYLL, der an diesem Nachmittag die Zwettler unterstützte, übernahm am Mound. Er haderte jedoch ebenfalls mit seiner Kontrolle, gleichzeitig konnten die DEVILS durch Rene FLOH, Sebastian POLLAK und Christian MÜLLNER wichtige Multi-Base Hits landen, die insgesamt 6 Runs, und die 13:8 Führung bedeuteten.

Aufgrund der Zeitbegrenzung zeichnete sich nun das letzte Offensivinning der Zwettler ab, in dem sie nun 5 Punkte aufholen mussten. Schnell gelangen den DEVILS zwei Outs, anschließend jedoch füllten sich die Bases und die Gäste verkürzten auf 13:9. Bei Bases Loaded hatte Pitcher Rainer ZELLER den Batter der ORIGINALS in einen Full-Count gebracht, nach einem Foul Ball gelang noch das wichtige Strikeout, welches den Sieg für die DEVILS bedeutete!

Groß war der Jubel der Roten Teufel nach dem Match, denn mit diesem Win verbesserten sie ihren Record auf 4:4, was derzeit (zu Halbzeit der Saison) mehr als überraschend sogar den 3. Tabellenrang in der Landesliga Ost bedeutet.
Auf ihren Lorbeeren können sich die Alt-Weitraer jedoch nicht ausruhen, steht doch am kommenden Samstag bereits das nächste Turnier am Hells Gate an. Gäste sind dann die Freudenau METS, sowie der aktuell ungeschlagene Tabellenführer, Team JAPAN.

Kader: Rainer ZELLER, Sebastian POLLAK, Alexander WIESINGER, Franz HELMREICH, Christian Müllner, Tim HOFFFFFELNER, Sebastian GRUBER, Rene FLOH, Dominik JAKSCH, Clemens MÜLLER; Rainer FUCHS, Thomas IMMERVOLL, Felix MÜLLEDER.

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